Elektrifizierung Technischer Organischer Synthesen

~Die erste große Technologieplattform mit dem Fokus auf den Transfer elektroorganischer Synthesen vom Labor in den industriellen Maßstab~


Erfolgsmeldung: Der Zukunftscluster ETOS erhält weitere Förderung!


Der Zukunftscluster ETOS hat die kritische Begutachtung durch das BMFTR, eine Fachjury und externe Fachgutachter erfolgreich bestanden: Die Fortschritte der letzten drei Jahre und die bisherigen Forschungsergebnisse haben überzeugt. Damit bleibt die Elektrifizierung technischer organischer Synthesen (ETOS) ein wichtiges Zukunftsthema.


Im Rahmen der ersten Förderphase gelang es dem Sprecherteam, Prof. Siegfried Waldvogel (MPI CEC) und Prof. Ulrike Krewer (KIT), 32 Akteure aus Forschung und Industrie für gemeinsame Forschungsprojekte zu gewinnen. Neben der Projektförderung von 15 Mio. EUR aus Phase 1, trug ETOS maßgeblich zur Einwerbung von über 220 Mio. EUR für Begleitforschung bei. In der ersten Phase entstanden bisher acht Patentanmeldungen, zwei Produkte/Dienstleistungen, über 21 Publikationen sowie zahlreiche neue Methoden in der Elektrosynthese.

Das BMFTR hat nun grünes Licht für die Fortsetzung dieser Erfolgsstory gegeben. Die zweite Förderphase beginnt am 01. April 2026 und wird über drei Jahre mit weiteren 12,1 Mio. EUR unterstützt. Weitere Mittel steuern unter anderem Industriepartner bei, sodass ein Projektvolumen von mehr als 18 Mio. EUR erreicht wird.

Wir danken allen beteiligten Partnerinnen und Partnern aus Forschung und Industrie, dem Projektträger Jülich sowie dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt für ihr großes Engagement, ihr Vertrauen und die sehr gute Zusammenarbeit. Wir freuen uns sehr auf die nächste Förderphase und die Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit an der Elektrifizierung Technischer Organischer Synthesen!

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Der BMFTR-Zukunftscluster „Elektrifizierung Technischer Organischer Synthesen (ETOS)“ befindet sich seit dem 01. April 2023 in der ersten Umsetzungsphase! ETOS strebt die Etablierung eines interdisziplinären Innovationsnetzwerkes an,  das sich skalenübergreifend mit der Transformation organisch-chemischer Herstellungsverfahren hin zu elektrochemischen Verfahren befasst. Als erste große Technologieplattform baut ETOS die Brücken zwischen der organischen Synthesechemie und der chemischen Verfahrens- und Reaktionstechnik und generiert neuartige Lösungsvorschläge und Schlüsseltechnologien für nachhaltige, robuste und zukunftsfähige Prozesse und Produkte entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Der untere Teil des Oberrheins und die Rhein-Main-Region stellt eine der potentesten Chemieregionen Deutschlands dar, in der weltweit führende Chemieunternehmen ansässig sind. Die regionale Stärke wird durch die Vielzahl an akademischen Akteuren komplettiert. Zu den federführenden Institutionen zählen  das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC)  mit Prof. Dr. Siegfried R. Waldvogel als Sprecher und Prof. Dr.-Ing. Ulrike Krewer als Co-Sprecherin am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU Mainz), TU Darmstadt, RPTU Kaiserslautern-Landau und FAU Erlangen-Nürnberg, als auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, komplettieren die Expertisen entlang der Forschung in der Elektrosynthese. In ETOS werden die komplementären Kernkompetenzen der Akteure optimal gebündelt, um eine zügige Elektrifizierung von technischen organischen Reaktionen über verschiedene Skalierungsgrößen zu etablieren.























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